Zusammen mit der KfW-Mittelstandsbank und anderen Mittelstandsverbänden befragen wir auch in diesem Jahr wieder unsere Mitglieder zur aktuellen Finanzierungssituation, ihren Finanzierungsgewohnheiten und in 2021 auch zu den Investitionen und der aktuellen Investitionspolitik im eigenen Betrieb. Bereits seit 2001 wird diese gemeinsame Untersuchung durchgeführt. Die Umfrage ermittelt, was bei diesen Themen in der betrieblichen Praxis gut läuft und wo es hakt.
Ziel der gemeinsamen Untersuchung ist es, durch aktuelle Fakten und Einschätzungen bei den Themen Bankbeziehung, Kreditbedingungen und  Finanzierungsgewohnheiten zu einer sachlichen Diskussion beizutragen und der Politik Handlungsbedarf und -empfehlungen aufzuzeigen. Ein Schwerpunkt in den Fragen liegt natürlich auf den Folgen der Corona-Krise für die Finanzierungssituation in den Betrieben.

Vor Beginn der Corona-Krise waren die meisten Mittelständler im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrer Finanzierungssituation und den Bankbeziehungen. Die Befragung 2021 wird zeigen, wie stark sich dieser Befund geändert hat. Der Fragebogen kann unter info@umu.de angefordert werden.

 

Das Jahr 2020 ist für uns auf sehr schmerzhafte Weise zu Ende gegangen! In großer Betroffenheit und tiefer Trauer geben wir bekannt, dass Herr Hermann Sturm, langjähriger Präsident und zuletzt Ehrenpräsident der Union Mittelständischer Unternehmen e.V. – Wir Eigentümerunternehmer sowie Stiftungsrat der Stiftung Wir Eigentümerunternehmer, kurz vor dem Jahresende, in der Nacht vom 29. auf […]

Aktuelle Studie zur Corporate Governance bei familiengeführten Weltmarktführern:

 

Unter „guter Unternehmensführung“ bzw. „Corporate Governance“ werden alle Maßnahmen und der rechtliche und faktische Ordnungsrahmen bezeichnet, die eingeführt werden, um ein Unternehmen „gut“ zu leiten und effektiv zu überwachen. Weiterlesen

Erst die gute Nachricht: Der Wahlsieg von Biden wird für die internationale Politik und Wirtschaft zu einer gewissen Beruhigung führen – außer Trump läuft Amok und geht, unterstützt durch seinen Anwalt Rudi Giuliani, durch alle Instanzen.

Differenziertes Vorgehen bei Beschränkungen notwendig und überlebenswichtig für Mittelstand.

Die Verbandsgruppe Wir Eigentümerunternehmer fordert die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten auf, zurückhaltend und differenziert mit den Lockdown-Maßnahmen vorzugehen und auch Leitlinien des Grundgesetzes zu beachten.

Angesichts der aktuellen Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder fordern wir eine Differenzierung bei den Maßnahmen. In Deutschland ist es verpönt, wirtschaftliche Argumente ins Feld zu führen, wenn es um „Menschenleben“ gehe. Aber dies kann kein Gegensatz sein. Bei einem weitgehenden Lockdown steht die Existenz vieler Mittelstandsbetriebe auf dem Spiel und damit die Existenzen der Unternehmer- und Mitarbeiter-Familien. Zum Beispiel sind sich viele Experten einig, dass das Risiko von Ansteckungen in Restaurants gering ist, da die Betreiber umfangreiche Hygienekonzepte aufgestellt und umgesetzt haben.

Wir fordern weiter, dass die Länder und Kommunen vor Ort entscheiden sollen, ob angesichts der Entwicklung der Infektionszahlen weitergehende Beschränkungen notwendig sind und wie diese ausgestaltet werden. Die Gesundheitsämter vor Ort kennen die Ansteckungsschwerpunkte am besten, sie können nach den Vorgaben von bundesweiten Ampelregeln entscheiden. Und sie können über ihre Erfahrungen mit der Nachverfolgung die Maßnahmen steuern. Wir haben ja gemerkt, dass ostdeutsche Bundesländer eigene erfolgreiche Konzepte entwickelt haben. Die Einhaltung der Beschränkungen soll dann auch konsequent kontrolliert werden und wer dagegen verstößt, sollte empfindliche Sanktionen spüren.

Nachdem Großbritannien aus der Europäischen Union ausgetreten ist, geht es nun um den Ausstieg aus dem Binnenmarkt und den Abschluss eines neuen Handelsvertrages. In der gemeinsamen politischen Erklärung ist der Rahmen umrissen. Aber immer deutlicher wird der Versuch der Briten, sich Punkt für Punkt davon zu verabschieden.

Unser Mitglied und Senator Hans-Jürgen Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Elektroplan Schneider GmbH & Co. KG aus dem hessischen Stadtallendorf, ist bekannt dafür, kein Engagement und keine Verantwortung zu scheuen. Mit großer Leidenschaft engagiert er sich in Berufsverbänden, in der Jugendbildung und Nachwuchsförderung, im Sport und in karitativen Organisationen. Dafür wurde er in 2016 auch mit […]

„Ein bundesweiter Lockdown setzt eine epidemische Lage von nationaler Tragweite voraus“. Wir schließen uns diesem Satz von Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, voll umfänglich an. Selbstverständlich seien dabei zwei Seiten zu beachten, so Dr. Yorck Otto, Präsident des Mittelstandsverbandes Union Mittelständischer Unternehmen e.V. – UMU – Wir Eigentümerunternehmer:

Die Erleichterung ist groß und auch die Überzeugung der Politik, dass nach dem Marathon-Gipfel in Brüssel ein großer Wurf gelungen sei. Auf jeden Fall ging es um sehr viel Geld. Die EU-Staaten einigten sich auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte. Eintausendachthundert Milliarden Euro standen zum Beschluss und nach zähem Ringen gelang die Verabschiedung. 750 Milliarden Euro sollen nach den Corona-Abstürzen die Wirtschaft in Europa wieder in Gang bringen und knapp eine Billion Euro umfasst der EU-Haushaltsrahmen für die nächsten sieben Jahre. Vom Wiederaufbaufonds über die 750 Mrd. Euro sollen 390 Milliarden als Zuschüsse und 360 Milliarden als Kredite vergeben werden. Angela Merkel und der französische Präsident Macron wollten freigiebiger sein und 500 Milliarden als Zuschüsse vergeben, von denen in der Hauptsache die südeuropäischen Länder wie Spanien und Italien profitieren, da ihre Wirtschaften während der Pandemie am stärksten litten. Die „sparsamen Fünf“, ein Alpen-Benelux-Skandinavien-Koalition aus Österreich, Niederlande, Dänemark, Finnland und Schweden, wehrten sich dagegen und forderten primär die Kreditvergabe. Worauf ein Kompromiss über 390 Mrd. folgte. Die Haftung der Mitgliedsländer für die aufgenommenen Schulden ist begrenzt auf den Anteil an den Einzahlungen in den EU-Haushalt.

Wir befürworten die Beschlüsse der EU und dass hier massive Maßnahmen beschlossen wurden, um die europäische Wirtschaft nach den beispiellosen Abstürzen im ersten Halbjahr 2020 wieder zu stimulieren. Was uns jedoch beunruhigt, ist dass diese Beschlüsse nun wohl auch einen Einstieg in eine Transfer- und Schuldenunion bedeuten. Die EU nimmt nun erstmals selbst in großem Umfang Schulden auf. Dies ist eine Zäsur! Und es ist nicht zu erwarten, dass es bei einem einmaligen Akt bleibt. Jetzt ist der Bann gebrochen. Deutschland hat sich immer vehement gegen eine Transferunion gewehrt, auch Kanzlerin Merkel – zumindest öffentlich. Jetzt hat sie mit Macron zusammen den Einstieg vollführt, vielleicht war das für die Politik die Gelegenheit, diesen in der deutschen Öffentlichkeit unpopulären Schritt umzusetzen, Not kennt schliesslich kein Gebot.

Was dies langfristig für die EU bedeutet, werden wir sehen. Die Gefahren einer Schulden- und Transferunion sind jedoch evident, deshalb wurde diese bei der Einführung des Euro von den beteiligten Politikern ja auch absolut ausgeschlossen.

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Wer von uns in Europa hätte je gedacht, dass das transatlantische Verhältnis einen derartigen Tiefstand erreichen könnte. Wer hätte geglaubt, dass gerade Deutschland, der engste Verbündete der USA sich zum Prügelknaben der US-Regierung entwickeln würde. Ein Wahlsieg von Präsident Trump im November würde diesen Trend weiter verstärken.